Kissaten.
Kissaten ist ein laufendes Journal über japanische Küche und Teekultur. Es erscheint fortlaufend, in Ausgaben ohne festen Kalender, und versteht sich als lebendige Publikation — kein Lehrbuch, kein Archiv, kein Restaurantnachlass. Wir schreiben in der Gegenwart: was jetzt reif ist, was jetzt auf den Teller gehört, was jetzt in die Schale kommt.
Der Takt ist fortlaufend. 5 Ressorts — Küche, Teekultur, Zutaten, Saison, Ambiente — bilden das Gerüst, in dem wir kontinuierlich publizieren. Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe liegt auf den Grundlagen: Washoku als Alltagsprinzip, Dashi als stiller Sud, Sencha richtig aufgegossen — und der Raum, in dem eine Mahlzeit zur Ruhe kommt.
Die Domain, unter der dieses Journal erscheint, trug einmal den Namen einer kleinen Teestube — ein japanisches Wort für „Pavillon“, für den Ort, an dem man Tee trinkt. Aus diesem Ursprung wächst kein Gedenken, sondern eine Fortsetzung: aus dem einzelnen Ort wird ein Magazin über das ganze Themenfeld, das dieser Ort einmal berührt hat — japanische Küche und die Kultur des Tees.
Wir schreiben für alle, die genauer kochen und langsamer trinken wollen: für Neugierige, die Washoku jenseits von Sushi-Klischees kennenlernen möchten; für Hobbyköch·innen, die Dashi und Miso in den Alltag holen; und für Teetrinker·innen, die den zweiten Aufguss noch vor sich haben.
Gastbeiträge
Kissaten nimmt Gastbeiträge an. Wer einen Text geschrieben hat und ihn hier sehen möchte, schickt Themenvorschlag und Schreibprobe an [email protected]. Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche.
Guter Geschmack braucht keine Eile — nur Aufmerksamkeit für das, was schon da ist.